Periodika

Das periodische Druckwesen vergangener Zeiten dient den historisch arbeitenden Wissenschaften der Gegenwart als eine der wichtigsten Quellensorten überhaupt – und das nicht nur zur Erforschung politischer und wirtschaftlicher Zusammenhänge, sondern auch zur Rekonstruktion vergangener Alltagswelten. In gleichem Maße relevant ist das digitalisierte periodische Material natürlich auch für den geschichtlich interessierten Laien. Familienforschern beispielsweise stehen in der Wratislavia Digitalis zahlreiche Adressbücher (das älteste von 1832, das jüngste von 1926) für die Recherche bereit. Außerdem warten auf den Besucher Zeitschriften, Jahrespublikationen diverser Breslauer Institutionen, Vorlesungsverzeichnisse der Universität Breslau aus den 1920er und 1930er Jahren sowie ein umfangreicher Bestand der Breslauer statistischen Jahrbücher aus der zweiten Hälfte des neunzehnten und der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts.

 

Die Originalvorlagen bzw. auf Basis eigener Originale erstellte Digitalisate wurden uns von der Martin-Opitz-Bibliothek (Herne), dem Schlesischen Kulturwerk (Würzburg) und dem Haus Schlesien (Königswinter) zur Verfügung gestellt. Hinzu kommen zu einem späteren Zeitpunkt Digitalisate der Schlesischen Zeitung aus den Beständen der Universitätsbibliothek Breslau.

DIE DIGITALE STADTBIBLIOTHEK